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Den Anderen einen Schritt voraus sein

Nadine Hintze, 32 Jahre, Geschäftsführerin des Vereins Regionalmarketing Mecklenburg-Schwerin, lebt in Neuendorf bei Lützow, arbeitet in der Landeshaupstadt
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Als Regionalmarketing präsentieren Sie neben der Landeshauptstadt die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg. Mit welchen Vorzügen dieser Gegend werben Sie?
Es gibt hier interessante mittelständische Unternehmen und sowohl eine vielfältige Kulturlandschaft als auch reizvolle Sport- und Tourismusangebote.
Das sagen andere Regionen sicher von sich auch. Aber wodurch hebt sich unsere ab?
Zu den genannten Vorzügen kommt ein großes Potenzial an Fach- und Führungskräften. Hier lassen sich Familie und Beruf gut strukturiert miteinander vereinbaren, und die Region bietet auch durch das Wohnen am Wasser eine gute Lebensqualität.
Auf welche Art machen Sie mögliche Interessenten darauf aufmerksam?
Möglichen Investoren bringen wir das Potenzial vor allem durch Messekontakte und Pressearbeit außerhalb der Region hervor. Und für Pendler organisieren wir einmal im Jahr den Pendleraktionstag und informieren Leute, die hier wohnen, aber in Hamburg oder Schleswig-Holstein arbeiten, über Job­angebote in unserer Region.
Wer gehört alles zur Regionalmarketing, und mit wem arbeiten Sie zusammen?
Wir sind ein 120 Mitglieder starkes branchenübergreifendes Netzwerk von Unternehmen der Region, und wir arbeiten mit der IHK, der Handwerkskammer sowie der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin zusammen. Wir wünschen uns zudem eine noch engere Kooperation mit der Landeshauptstadt und den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim.
Welche Erfolge resultierten schon aus Ihrer Arbeit im Verein?
Nach jedem Pendleraktionstag haben die Bewerbungen auf die jeweils freien Stellen nachweislich zugenommen. Und in den beiden vergangen Jahren haben wir nach der „Nacht der Zukunft“ beobachtet, dass sich die jungen Leute vermehrt um eine Ausbildung bemühten.
Was ist eigentlich die „Nacht der Zukunft“, und wann findet die nächste statt?
In Disco-Atmosphäre stellen wir Schülern ab achte Klasse Berufe auf besondere Weise vor, zum Beispiel mit Go-Go-Tanz und Modenschau – das nächste Mal im kommenden Jahr.
Was genau machen Sie als Geschäftsführerin bei der Regionalmarketing?
Ich gucke unter anderem, wie andere Regionen sich präsentieren, denn wir wollen denen immer einen Schritt voraus sein. Die „Nacht der Zukunft“ war zum Beispiel meine Idee. Es gibt ja deutschlandweit so viele verschiedene Berufsmessen für Jugendliche, aber diese im Rahmen einer Disco zu veranstalten, war neu.
Gehört es ebenfalls zu Ihren Aufgaben, neue Vereinsmitglieder zu gewinnen?
Ja, natürlich, das gehört auch dazu. Es geht ja schließlich auch darum, das Netzwerk weiter auszubauen. Neue Mitglieder bei der Regionalmarketing können mit dazu beitragen, innovative Ideen einzubringen.Interview: Stefan Krieg