Stadt

Beratung in der Pause

Evangelische Beratungsstelle hat „Mittagshalt“ eingerichtet
Sandra Damme und Klaus Schmidt von der Evangelischen Beratungsstelle sind gerade zur Mittagszeit oft am Telefon gefragt.
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Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Menschen eine tägliche Herausforderung. Das beob­achten die Mitarbeiter der Erziehungsberatung und Familienhilfen immer wieder auch zur Mittagszeit. Denn oft greifen Menschen in der Pause zum Telefonhörer, um private Dinge zu klären.

Daher hat die „Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend“ mit dem neuen Angebot des „Mittagshalts“ eine telefonische Kurzberatung in der Mittagspause eingerichtet. Mütter, Väter, Großeltern, aber auch Kinder und Jugendliche können hier über ihre alltäglichen Sorgen, über Ängste oder Unsicherheiten mit den Beratern am Telefon sprechen, erhalten Informationen für nächste Schritte der Hilfe und können bei Bedarf weitere Gesprächstermine vereinbaren. Dieses Angebot der telefonischen Kurzberatung ist montags bis freitags von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr unter der Nummer 0385/5507500 erreichbar.

Klaus Schmidt, Leiter der Evangelischen Beratungsstelle, sagt: „Aus Rückmeldungen wissen wir, dass der Wunsch, anonym zu bleiben, für viele Menschen von großer Bedeutung ist. Dann für eine Beratung doch eine Schweriner Nummer anrufen zu können, gibt Menschen zusätzlich Halt und die Gewissheit, dass jemand am Telefon sitzt, der die Gegebenheiten in Schwerin tatsächlich kennt.“

So kann auch zu weiteren Fachdiensten weiter vermittelt werden – zu anderen Beratungsstellen ebenso wie in die Schwangerschaftskonfliktberatung, Sozialberatung, Partnerschafts-, Familien- und Lebensberatung oder die Opferhilfe.
Die Räume der Evangelischen Beratungsstelle sowie der Jugendmigrationsdienst und die Hilfen zur Erziehung befinden sich seit Kurzem am Schweriner Hauptbahnhof.