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Auch bei Regen genug zu tun

„Ganz ohne Wasser geht es nicht, wenn man hier wohnt“
Daniel Heitmann, 31, Rettungsassistent, hauptamtlicher Leiter der DRK-Wasserwacht,
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Herr Heitmann, angesichts des bisher recht unentschlossenen Sommers ist diese Frage durchaus berechtigt: Was macht ein Rettungsschwimmer bei 18 Grad und Regen?

Also Arbeit ist immer genug. Im Freibad Kalkwerder haben wir dann mit diversen Vorbereitungen zu tun, Reparaturen fallen an, gerade haben wir die Kinderspielgeräte überholt und das Volleyballfeld neu gemacht. Wir müssen Boote instand setzen, und wenn die Wasserpolizei sich meldet, fahren wir zum Helfen raus. Da heißt zum Beispiel, Boote abschleppen, wenn alkoholisierte Bootsführer von der Polizei angehalten wurden.

Wie viele von Ihnen gibt es denn in unserer Stadt?

Mitglieder, schätze ich, haben wir etwa 180, darunter sind aber auch viele Kinder. Aktive Rettungsschwimmer etwa 50 – da gibt es immer Bedarf an neuen! Mitte August gibt es in der Lankower Schwimmhalle den nächsten Kurs. Man kann schon ab 12 Jahre mit der Rettungsschwimmer-Ausbildung anfangen, eingesetzt wird man natürlich erst später.

Wenn Sie frei haben und sich entscheiden können: Lieber an den See oder lieber ans Meer?

Ach, das ist mir eigentlich egal. Ich nehme, was da ist.

Welche Badestelle empfehlen Sie, wenn jemand Sie fragt, wohin?

Kalkwerder  oder Zippendorf, die sind am besten bewacht. Zu den Qualitäten des Zippendorfer Strandes muss ich nicht viel sagen, und in Kalkwerder haben wir auch viele schöne Angebote für Kinder.

Und was sind Ihre liebsten Orte an Land?

Ich bin gern im Schlossgarten unterwegs, am Franzosenweg natürlich, aber zum Beispiel auch in Raben Steinfeld. Dort kann man toll am See spazieren gehen, bis nach Leezen. An Land, na gut, aber ganz ohne Wasser geht es wohl nicht, wenn man hier wohnt.