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Locker bleiben bei Kochpannen

Egal, ob angebrannt, versalzen oder klumpig – meist lässt sich das Essen noch retten
Aus verkochtem Gemüse lässt sich eine Suppe zubereiten. Foto: juefraphoto, Fotolia
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Was tun bei Kochpannen? Die „Initiative Zu gut für die Tonne!“ des Opens external link in new windowBundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gibt Tipps für häufige Probleme:

Fisch oder Fleisch ist versalzen, zu scharf oder zu trocken: Essen kann man Fleisch oder Fisch noch in sehr kleine Stückchen geschnitten und mit Beilagen gemischt, zum Beispiel mit Reis oder Gemüsestückchen. Bei zu viel Salz oder Schärfe sollten die Beilagen ungewürzt sein. Bei Fleisch kann man Schärfe auch mit Honig etwas mildern. Zu trocken gewordene Fleisch- oder Fischstückchen sollten längere Zeit in einer Soße ziehen, bevor man sie isst.

Das Fleisch ist leicht angebrannt
: Einfach die zu dunkle Kruste abschneiden und die Schnittstelle verstecken, zum Beispiel unter einer Mischung aus frischen Kräutern und angerösteten Semmelbröseln. Wenn das Fleisch sehr saftig ist, kann man die Schnittstelle auch ganz kurz anbraten.

Die Soße ist zu fettig
: Soße stehen lassen, bis sich das Fett oben absetzt, Fett abschöpfen – fertig. Bei Sahnesoßen funktioniert das nicht, aber sie lassen sich mit Brühe strecken.

Soße oder Suppe ist versalzen: Soßen und Suppen lassen sich mit Sahne, Wasser und gegebenenfalls einem kleinen Schuss Wein strecken. Fehlt nun Würze, helfen angebratene Zwiebel- und Knoblauchstückchen und Gewürze. Damit sie ihr Aroma entfalten können, lässt man alles mehrere Minuten köcheln.

Die Suppe ist klumpig: Durch ein Sieb streichen, Gemüsestückchen pürieren und wieder dazugeben.
Das Beilagengemüse ist verkocht: Kartoffeln, Sellerie, Brokkoli und Möhren kann man mit einem Schuss Sahne oder etwas Butter und einer Prise Muskatnuss als Püree zubereiten. Mit Brühe, Sahne oder Crème fraîche wird das Püree zur Gemüsesuppe. Zum Hauptgang dann einfach Weißbrot mit Kräuter- oder Knoblauchbutter reichen und die Suppe als Zwischengang servieren.

Die selbst gemachte Mayonnaise teilt sich in Öl und Ei: Im warmen Wasserbad und unter Rühren langsam auf Zimmertemperatur erwärmt, verbindet sich beides wieder.

Das Dessert wird nicht fest: Gelatine oder Speisestärke auflösen, unterrühren und das Dessert noch mal kaltstellen. Wenn dafür keine Zeit ist, kann man einfach Sahne steif schlagen, untermischen und ein
Cremedessert servieren.