Bildung
Entwicklung an Hochschulen

Land und Hochschulen haben Ende 2025 die Zielvereinbarungen für die Hochschulentwicklung der nächsten fünf Jahre unterzeichnet. Das teilte das Wissenschaftsministerium MV mit. Dies bedeute für die Einrichtungen Planungssicherheit bis 2030.
Vereinbart wurde unter anderem die Einführung des Sekundarstufenlehramtes und die Einführung der Fächer Biologie, Informatik und Sozialkunde in Studiengängen für das Lehramt an der Universität Greifswald. Außerdem ist angestrebt, dort die Moorforschung zu institutionalisieren.
Auch an der Universität Rostock sollen neue Studiengänge eingerichtet werden – darunter ein Masterstudiengang Unterwasserarchäologie und ein Quereinstiegs-Master Mathematik sowie Physik/Informatik. Im Fokus stehen unter anderem auch der Aufbau eines Instituts für die Forschung an Kernfusion und die Weiterentwicklung des Zentrums für regionale Geschichte und Kultur Mecklenburgs.
An der Hochschule Neubrandenburg ist die dauerhafte Fortführung der berufspädagogischen Studiengänge Pflege und Sozialpäda-
gogik und deren Anpassung im Rahmen der Reform der Lehrkräftebildung vorgesehen. Hinzu kommen die weitere Fokussierung der Forschungsschwerpunkte „Nachhaltiger Strukturwandel und Umbau von ländlichen Regionen“ sowie „Gesundheit und Ernährung“ und die Weiterentwicklung der Studiengänge der Gesundheitsfachberufe.
Für die Hochschule Wismar wird in der Vereinbarung die Weiterführung des neueingeführten Masterstudiengangs der Fachrichtung Seelotswesen genannt, zusätzlich sollen neben dem Lehrangebot im Erststudium bedarfsgerechte Angebote von Fern- und Onlinestudiengängen sowie weiterführenden Masterstudiengängen geschaffen werden.
Für Stralsund sieht die Vereinbarung den Fokus auf die Forschungsschwerpunkte „Angewandte Informatik, Künstliche Intelligenz und Medizinische Entscheidungsfindung“, „Technik und Energie“ und „Unternehmen, Region und Tourismus“ vor.
Den unterzeichneten Zielvereinbarungen muss nun noch der Landtag Mecklenburg-Vorpommern zustimmen.




