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Wie Integration gelebt wird

Zwei Frauen setzen sich bei der SWG für gute Nachbarschaft von Einheimischen und Migranten ein
Engagiert: Monika Wiese und Affat Wafaei Foto: M. Kaune
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Integration von Flüchtlingen ist auch bei der Opens external link in new windowSWG ein wichtiges Thema. So fand zum Beispiel kürzlich im Nachbarschaftszentrum  in der Wuppertaler Straße ein gemeinsames Kennenlernfest für ausländische und deutsche Mieter statt. Die etwa 60 Teilnehmer unterhielten sich, so gut es die jeweiligen Sprachkenntnisse zuließen, und sie  erfreuten sich an den vielen köstlichen exotischen Speisen, die von den vor allem arabischen Gästen mitgebracht wurden.

Monika Wiese organisierte das Fest zusammen mit der Syrerin Affat Wafaei, die schon etwas länger in Schwerin lebt. Mit der Veranstaltung ist das Thema Integration bei der Wohnungsbaugenossenschaft aber noch lange nicht abgehakt. Auch künftig wollen sich die beiden Frauen auf unterschiedliche Weise um ein gutes Zusammenleben der SWG-Mieter aus den verschiedenen Kulturkreisen kümmern.

Zum Beispiel wollen sie syrische Frauen zu Arztbesuchen begleiten und mit ihnen die deutsche Sprache sprechen und schreiben üben. Affat Wafaei sagt: „Die Arbeit tut mir so gut, und ich freue mich, etwas für meine Landsleute und andere Flüchtlinge tun zu können.“ Möglichkeiten gibt es eben viele, und wichtig ist ja nicht nur, dass den Migranten praktisch geholfen wird, sondern auch, dass Einheimische und Zuwanderer sich besser verstehen lernen. Wiese und Wafaei gehen da mit gutem Beispiel voran.

Monika Wiese, die im Mueßer Holz lebt, sagt: „Wenn miteinander geredet, gekocht und gefeiert wird, fällt die Scheu vor der anderen Mentalität. Man sollte sich auch nicht zieren anzuklopfen, wenn es abends mal laut wird in der Nachbarwohnung. Ich mache das auch so und frage höflich, ob es auch ein wenig leiser geht.“