Bauen

Sackgasse bald passé

Vorbereitungen für Brückenschlag Krösnitz-Dwang haben begonnen
Die Vorbereitungen für den Brückenschlag haben auf der Krösnitz begonnen. Voraussichtlich im September wird die Querung fertig sein.
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Die Tage der Sackgassen sind gezählt: Auf der Halbinsel Krösnitz haben die Vorbereitungsarbeiten für den Brückenschlag zum gegenüberliegenden Dwang begonnen. „Parallel fertigt die Stahl- und Industriebaufirma Temme die Brückensegmente“, berichtet Marlies Bachmann, die die Arbeiten am Abschnitt des Verbindungswegs zwischen dem Radfernweg Hamburg-Rügen und dem Residenzstädte-Rundweg für den städtischen Eigenbetrieb SDS betreut. Voraussichtlich im Juni werden die Segmente per Kran auf die Stützpfeiler gehoben. Im September dann könnten Radfahrer von der Krösnitz zum Dwang durchfahren – und umgekehrt.

Die Klage eines Anliegers hatte das Projekt verzögert, das ursprünglich schon im Juli 2019 fertig sein sollte. Auch sonst, sagt Oberbürgermeister Rico Badenschier, seien die kommunalpolitischen Entscheidungsprozesse für diesen Radweg lang gewesen. „Ich bin froh, dass das Land in all der Zeit zu seiner Förderzusage für dieses wichtige touristische Infrastrukturvorhaben gestanden hat“, sagt Badenschier. Die Metropol­region Hamburg habe diese 90-prozentige Förderung des Landes sogar noch aufgestockt.

Die 3,30 Meter breite und 92 Meter lange Radwegbrücke besteht aus vorgefertigten Stahlsegmenten, die auf Stahlpfeilern im Ostorfer See ruhen. Der Uferweg auf dem Dwang und die Wegeanbindung auf der Krösnitz wurden bereits 2019 fertiggestellt. Der Weg führt auf städtischen Grundstücken direkt an den Ufern des Ostorfer und Faulen Sees entlang. Mit freiem Blick auf beide Seen und die Stadtsilhouette bietet er hohe touristische Anziehungskraft.