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Wille zur Integration

Vorwort zur März-Ausgabe
Foto: Udo Tanske
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Liebe Leserinnen und Leser,

erst ein paar Tage ist es her, dass wir den Internationalen Frauentag gefeiert haben. Seit mehr als 100 Jahren ist er eines der Symbole für den Kampf um Gleichberechtigung von Männern und Frauen.
Viele der Themen, für die in diesen 100 Jahren gestritten werden musste, erscheinen heute selbstverständlich. Das allgemeine Wahlrecht für Frauen, das Recht auf Bildung, der Zugang zu allen Berufen und nicht zuletzt das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung sind das Ergebnis von langen und harten Auseinandersetzungen. In Deutschland sind diese Dinge zum großen Teil erreicht, und wir können stolz darauf sein.

In den vergangenen Wochen und Monaten sind viele Menschen aus Syrien, Irak oder Afghanistan nach Deutschland gekommen. Sie sind vor Gewalt, Krieg und Verfolgung geflohen. Für viele der Frauen, die in diesen Tagen zu uns kommen, ist die gesellschaftliche Gleichberechtigung alles andere als selbstverständlich. Deshalb ist es wichtig, diese Frauen zu integrieren, ihnen die Chancen zu zeigen, die ihnen Deutschland bietet. Wenn alle an einem Strang ziehen und sich für die Integration der Flüchtlinge einsetzen, werden wir das schaffen.

Aber dazu ist auch der Wille zur Integration notwendig. Deshalb geht mein dringender Appell auch an die neuen Mitbürgerinnen: Lernen Sie Deutsch! Besuchen Sie die Integrationskurse! Suchen Sie den Kontakt zu Ihren neuen Nachbarn! Nur so werden Sie in Deutschland eine Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben für sich und Ihre Familie haben. Ergreifen sie die Möglichkeiten, die Ihnen Ihre neue Heimat bietet!

Ihre
Birgit Hesse
Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern