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Wer wird Chef im Stadthaus?

Neun Kandidaten für Oberbürgermeister-Posten
Hier wird der künftige OB sein Amt ausüben. Foto: S. Krieg
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Am selben Datum wie der Landtag wird in Schwerin auch ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, da aber beide Wahlen diesmal aufs selbe Jahr fallen, hat man sich in der Stadtverwaltung entschieden, kosten- und zeitsparend parallel abstimmen zu lassen.

Während der Landtag alle fünf Jahre neu gewählt wird, dürfen laut Kommunalverfassung die Oberbürgermeister sieben bis neun Jahre im Amt bleiben. In unserer Stadt hat man sich für sieben Jahre entschieden (und dies auch entsprechend in der Hauptsatzung festgeschrieben).

Das Wahlverfahren ist hierbei etwas einfacher als das fürs Landesparlament, denn jeder Wähler hat nur eine Stimme. Für den Wahlsieg reicht jedoch nicht die einfache Mehrheit, denn gewählt ist laut Kommunalwahlgesetz nur, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat.
Schafft dies niemand (und so ist es in der Regel auch), findet eine Stichwahl statt, zu der die beiden Kandidaten antreten, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhielten. Dann hat auf jeden Fall jemand über fünfzig Prozent der Stimmen. Während die eigentliche Wahl am 4. September stattfindet, wurde das Datum einer möglichen Stichwahl auf den 18. September festgelegt.

Insgesamt neun Kandidaten wollen in unserer Stadt Oberbürgermeister werden: Simone Borchardt (CDU), Dr. Rico Badenschier (SPD), Martin Lorentz (Grüne), Frank Haacker (FDP), Anita Gröger (ASK), Martin Molter (Die PARTEI), Silvio Horn (Unabhängige Bürger), Einzelbewerber Stefan Timm, und die derzeitige Amtsinhaberin Angelika Gramkow (Die Linke) tritt auch wieder an.