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Eine Zeit der Familie

Editorial zur Ausgabe Dezember 2016
Foto: bmfsfj
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Liebe Leserinnen und Leser,

ein bisschen überrascht mich Weihnachten jedes Jahr aufs Neue. Eben sind wir noch bei strahlendem Herbstwetter durch den Schlossgarten spaziert, und plötzlich ist die Adventszeit da.
Ich brauche immer etwas Zeit, um in Weihnachtsstimmung zu kommen. Ruhe und Besinnlichkeit im Alltag zu finden, ist schwer, und es wird nicht leichter, wenn man die Bilder aus Krisen- und Kriegsgebieten dieser Welt sieht. Viele Menschen haben nicht das Glück, das wir haben: Wir leben in Frieden.

Für mich beginnt Weihnachten damit, dass wir als Familie unser Zuhause schmücken und gemeinsam über den Weihnachtsmarkt gehen. Es riecht jetzt in Schwerin wieder nach Mutzen, Bratwurst und Glühwein, die große Pyramide dreht sich auf dem Marktplatz, und alles ist erleuchtet. Ich schaue gern in die Gesichter der Menschen und sehe ein buntes Schwerin: Alt und Jung, Frauen, Männer und Kinder mit leuchtenden Augen und auch die Flüchtlinge, von denen manche in Schwerin ihr erstes Weihnachten erleben. Alle genießen die frohe Stimmung und die besondere Atmosphäre, die unsere Stadt zur Weihnachtszeit hat.

Und dann ist sie da, die frohe Besinnlichkeit, die Weihnachtsstimmung. Vielen Dank, liebes Schwerin! Die Weihnachtszeit ist für mich eine Zeit der Familie. Mein Mann und ich freuen uns auf unser erstes Weihnachten zu viert – mit unserem Sohn Julian und unserer kleinen Julia. Ich wünsche mir für alle Familien, insbesondere für die Kinder in unserem Schwerin und auf der ganzen Welt, ein friedliches Fest. Möge das neue Jahr friedlicher werden. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Ihre Manuela Schwesig,
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend