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Ein Zeichen setzen

Editorial zur Ausgabe September 2017
Foto: Ingrid Litterscheid
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Liebe Leserinnen und Leser,

seit dem Auftauchen von Pegida ist ein Klima der akzeptierten Gewalt gegen Andersdenkende und Menschen, die man aus rassistischen Gründen nicht toleriert, in unserem Land festzustellen, das uns sehr, sehr nachdenklich stimmt. Es scheint salonfähig geworden zu sein, seine Angst vor so genannter „Überfremdung“ unseres Landes nicht nur zu äußern, sondern seiner Haltung – zum Beispiel durch Brandstiftung oder körperliche Angriffe – Ausdruck zu verleihen.

Dass so viel Deutsche einzig mit Angst und Abwehr und nicht mit Neugier und Menschlichkeit auf schutzbedürftige Flüchtlinge reagieren und die Parolen der Nazis und Rechtspopulisten nachplappern, halten wir für äußerst bedenklich, ja – für menschlich verwerflich. Denn wir definieren eine Kultur der Unterschiede nicht als Verlust, sondern als Gewinn!

Den populistischen Parolen der Rassisten und neuen Rechten können wir nur gemeinsam – als ein Volk von Demokraten – begegnen. Wir alle haben es in der Hand, zu verhindern, dass das demokratische Gefüge ins Rutschen kommt. Deshalb sollten wir alle am 24. September mit unserem Kreuz auf dem Stimmzettel ein Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz setzen und so beweisen, dass wir die Beachtung der Menschenrechte als höchstes Gut ansehen und mit allen Kräften verteidigen werden.

In Jamel und überall gilt: Keine Handbreit den neonazistischen Menschenfeinden und rassistischen Rechtspopulisten!

Horst und Birgit Lohmeyer
Initiatoren von „Jamel rockt den Förster – Festival für Demokratie und Toleranz“