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Bunt statt intolerant

Am 4. Juli in Schwerin wieder „Christopher Street Day“-Parade und -Fest
Schwule und Lesben kämpfen mit Spaß für ihre Rechte. Foto: CSD Schwerin e. V.
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Es sind die bereits Opens external link in new window9. CSD-Kulturtage, die jetzt beginnen und noch bis zum 4. Juli dauern. Die Abkürzung CSD steht übrigens für „Christopher Street Day“, der zum Abschluss der Kulturtage auch in Schwerin mit einer bunten Parade gefeiert wird. Im Mittelpunkt wie immer: vor allem die Forderung nach rechtlicher Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen.

Das Motto der diesjährigen CSD-Aktionen lautet „Homophobie raus aus den Köpfen! Wissen schafft Akzeptanz“. Hierbei geht es zunächst aber nicht so sehr um juristische Fragen, sondern vielmehr um die gesellschaftliche Akzeptanz der Vielfalt von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität.
Die Organisatoren vom Verein CSD Schwerin erläutern: „Bildung und Aufklärung sind das beste Rezept gegen Intoleranz, Homophobie und Hass. Das gilt von klein auf. Wer Homophobie erst gar nicht lernt, muss sie später nicht überwinden. Dazu muss es möglich sein, dass die Lebensrealität auch in der Schule abgebildet wird und Kinder und Jugendliche schon im Unterricht vorurteilsfrei und altersgerecht erfahren, dass es neben der klassischen Familie auch lesbische und schwule Paare, auch Regenbogenfamilien gibt.“

Zu der CSD-Kulturwoche gehören unter anderem die schwul-lesbischen Filmtage und eine „Pride-Night“ am 27. Juni im Klub „Jo21“ in der Wittenburger Straße 21 (Beginn: 18 Uhr).
Außerdem auf dem Programm steht am 1. Juli der Tag der offenen Tür im Klub Einblick (Lübecker Straße 43), bei dem sich von 10 bis 17 Uhr mehrere Vereine vorstellen. Und zum Abschluss zieht dann am 4. Juli ab 14 Uhr die CSD-Parade durch die Stadt, sie startet am Pfaffenteich-Süd­ufer. An selber Stelle wird auch ein Straßenfest gefeiert.