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19.05.17

Häufige Zecken-Irrtümer

Was die kleinen Blutsauger tun, was sie nicht tun und was man gegen sie tun kann

Zecken lauern oft auf Grashalmen. Foto: Michael Tieck, Fotolia

Stechen Zecken zu, können sie Krankheitserreger auf den Menschen übertragen. Dabei besteht das Risiko, an der Lyme-Borreliose oder auch der Frühsommer-Meningo­enzephalitis (FSME) zu erkranken, für die häufig grippeähnliche Symp­tome wie Fieber und Kopfschmerzen typisch sind. „Wer von einer Zecke gestochen wird, sollte jedoch Ruhe bewahren“, rät Ronny Schomann vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Schwerin. „Denn nicht jede Zecke ist infiziert, auch wenn das manch einer annimmt.“ Weitere Irrtümer:

·  Zecken lassen sich von Bäumen fallen.
Falsch. Zecken lauern an Gräsern, Zweigen von Sträuchern oder auch im Unterholz auf Wirte. Gehen Menschen oder Tiere vorbei, lassen sich die Krabbeltiere abstreifen.
·  Zecken sind nur im Sommer aktiv.
Stimmt nicht! Bereits ab etwa sieben Grad Celsius ist mit den Spinnentieren im Freien zu rechnen.
·  Infektionsgefahr durch Zecken droht nur im Süden.
Falsch! Zecken, die Borreliose-Erreger übertragen, kommen deutschlandweit vor. Zecken, die das FSME-Virus in sich tragen, treten vor allem in Baden-Württemberg und Bayern auf sowie in einigen Regionen von Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen.
·  Gegen Erreger, die durch Zecken übertragen werden, gibt‘s Impfungen.
Nur teils richtig! Gegen Borreliose gibt es keine. Frühzeitig diagnostiziert lässt sie sich gut mit Antibiotika behandeln. Anders die FSME, die durch einen Virus übertragen wird und zu einer Gehirnhautentzündung führen kann. Wirksame Medikamente zur Behandlung gibt es nicht. Den besten Schutz bietet die gut verträgliche Impfung dagegen. Versicherten, die innerhalb der Risikogebiete in Deutschland leben oder sich dorthin begeben, entstehen hierfür keine Kosten.
·  Zecken mit Klebstoff oder Öl entfernen.
Auf keinen Fall! Mögliche Folge: Die Zecke erbricht im Todesringen ihren Darminhalt und damit Krankheitserreger in die Wunde, was zu einer Infektion führen kann. Bewährt hat sich, die Zecke mit einer Pinzette oder Zeckenkarte dicht an der Haut zu greifen, nicht zu quetschen, und sie behutsam gerade herauszuziehen. Anschließend die Wunde desinfizieren. Wer unsicher ist, ob die Zecke komplett entfernt ist, sollte zum Arzt gehen.




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