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15.09.17

War gleich hin und weg vom Boxen

Interview mit Ornella Wahner in der Reihe "Köpfe aus Schwerin"

Ornella Wahner, 24 Jahre alt, Boxerin, Olympiastützpunkt Schwerin

Ornella, du hast als Mädchen zunächst Leichtathletik betrieben, später dann Kickboxen, und jetzt bist du Boxerin. Was hat dich am Kampfsport so fasziniert?
Ich habe zusammen mit meinem Papa bei Eurosport immer Kampfsport geguckt, vor allem Kickboxen. Das wollte ich unbedingt auch machen und habe mich dann in meiner Heimatstadt Dresden bei einer Akademie für Kampfsport angemeldet. Eines Tages schaute ein Boxtrainer vorbei, der mich sozusagen abgeworben hat. Ich war gleich hin und weg vom Boxen; der Sport hat viel mehr als Kickboxen auch mit Köpfchen und Taktik zu tun, was ich sehr mag.

Sarah Scheurich, Sophie Alisch und du – ihr habt euch als Boxerinnen-Trio unter dem Namen Opens external link in new windowFighterrella zusammengeschlossen. Wie kam es dazu, und wie entstand der Name Fighterrella?
Wir drei trainieren ja zusammen am Olympiastützpunkt Schwerin als einzige Boxerinnen im Erwachsenenbereich, und so ergab es sich einfach. Den Namen Fighterrella hat sich übrigens Sarah ausgedacht, und Sophie und ich fanden ihn sehr passend, weil er das Kämpferische mit dem Weiblichen verbindet.

Seit 2015 boxt du hier am Olympiastützpunkt Schwerin, nachdem du zuvor in Dresden und Berlin trainiert hast. Was hat dich hierhergeführt?
Michael Timm! Ich wollte unbedingt bei ihm trainieren, weil er der beste Trainer der Welt ist.

Und hat sich das so bestätigt?
Ja, auf jeden Fall. Ich bin sehr glücklich über meine Entscheidung. Kürzlich hat Herr Timm mich zum Beispiel zum Erfolg bei der EU-Meisterschaft in Italien geführt, wo ich die Silbermedaille geholt habe.

Welche Vorbilder hast du?
Floyd Mayweather! Der ist als Boxer einfach eine Klasse für sich.

Welche Ziele hast du dir gesetzt, und wie sehen deine Pläne für die kommenden Jahre aus?

Sportlich möchte ich bei allen kommenden Höhepunkten erfolgreich sein. Zum Beispiel will ich in einem Monat bei der Deutschen Meisterschaft Gold holen. Und im nächsten Jahr fange ich mit dem Fernstudium Sportwissenschaften an, bleibe aber in der Zeit weiter bei der Bundeswehr. Mein Ziel ist es, in Zukunft als Trainerin zu arbeiten.

Die Aufgaben bei der Bundeswehr, Training, Trainingslager, Wettkämpfe, viele Reisen – hast du überhaupt noch Zeit für andere Dinge? Falls ja, welchen Hobbys gehst du nach?

Das ist wirklich schwierig. Ich lese aber abends gern Thriller. Und ich habe eine französische Bulldogge namens Lennox. Den Hund habe ich natürlich nach dem Boxer Lennox Lewis benannt (lacht). Auf Reisen spare ich jetzt übrigens deutlich Zeit – dank des Autos, das mir das Schweriner Autohaus AWUS seit Kurzem zur Verfügung stellt. Interview: S. Krieg




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